Booking online by Hotel.BB

Metaponto und Umgebung

Metaponto ist eine Ortschaft in der Gemeinde von Bernalda in der Provinz von Matera. Sie hat circa 1000 Einwohner, die im Sommer stark zunehmen. Sie liegt in der Ebene, der sie den Namen „Metapontino“ gegeben hat, zwischen den Flüssen Bradano und Basento, und ist einer der wichtigsten Badeorte der ionisch-lukanischen Küste.
Das antike Metapontion oder Metapontum ist uralten Ursprungs und entstand an dem Ort, wo sich heute die beiden Staatsstraßen 175 und 106 kreuzen, im Gebiet zwischen den Mündungen der Flüsse Bradano und Basento, wo sich bereits am Ende des II. Jahrtausends v.Chr. die Oenotrier niedergelassen hatten und wo die Mykener zu Handelszwecken vorgestoßen waren.
Von den griechischen Siedlern der Achaia in der zweiten Hälfte des VII Jh. V.Chr. gegründet hat sich der Ort in Kürze zu einer der bedeutendsten Städte der Magna Graecia entwickelt.
Es scheint, dass die Griechen sich im VIII. Jh. V.Chr. auf dem Hügel der Tavole Palatine niederließen: die Stadt entstand hingegen etwas weiter südlich im VII.-VI. Jh. v.Chr. Metaponto schloß einen Pakt mit Crotone und Sibari und nahm im VI. Jh. v.Chr. an der Zerstörung von Siris teil.  
Sein wirtschaftlicher Reichtum hatte seinen Ursprung im fruchtbaren Territorium, die durch die goldene Ähre, die auf den Goldmünzen von Metaponto dargestellt und zum Wahrzeichen der Stadt wurde.
Im VI. Jh. v.Chr. lebte Pythagoras in Metaponto, der 532 v.Chr. seine Philosophieschule von Crotone hierhin umgesiedelt hatte, wo sie für circa zwei Jahrhunderte weiter wirkte.

Anfrage Informationen


Lage